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Sonntag, 01. August 2010

Brandsimulationsanlage

Im Mai 2004 wurde die Brandsimulationsanlage Lippe (BSA) fertiggestellt. Grundaufgabe der BSA ist es, jungen, noch unerfahrenen Feuerwehrleuten die richtige Vorgehensweise bei der Brandbekämpfung und Menschenrettung zu vermitteln. Weiterhin sollen die bereits erfahrenen Kameraden die taktisch richtige Vorgehensweise vertiefen.

Erste Gruppe in der BSA
Die Küche
Das Wohnzimmer
visuelle Überwachung

Es stehen in der BSA Lippe drei verschiedene Brandräume zur Verfügung. Hier können Küchen-, Wohn- bzw. Schlafzimmerbrände und Werkstatt- brände simuliert werden.

Für Kameraden die das erste mal in die BSA gehen steht als erstes eine Wärmegewöhnung auf dem Programm. Hier wird den Feuerwehrmännern und –frauen die Qualität aber auch die Grenzen der Schutzkleidung gezeigt.

Die nächste Trainingseinheit beinhaltet eine Menschenrettung aus einem brennenden Wohnzimmer. Bei dieser Übung soll die taktisch richtige Vorgehensweise unter realen Stressbedingungen bei einer Menschenrettung, aus brennenden Räumen, trainiert werden. Die Auszubildenden werden während der gesamten Übung durch die Ausbilder visuell und elektronisch überwacht. Nach jeder Übung findet zwischen Auszubildenden und den Ausbildern eine Fehleranalyse statt.

Je nach Ausbildungsstand kann aus verschiedenen Übungen gewählt werden z.B. Werkstattbrand im EG mit einer vermissten Person im OG.

Jährlich werden durch die zuständigen Ausbilder Jürgen Schröder, Christoph Keßler und Frank Kogelnik drei bis vier Ausbildungseinheiten angeboten, an denen Kameraden ausgebildet bzw. weitergebildet werden.

Die Ausbilder der BSA Lippe treffen sich regelmäßig um sich selbst fortzubilden. An den Dienstabenden werden dann bestehende Übungen vertieft, neue Übungen entwickelt und Erfahrungen ausgetauscht. Die Ausbilder der BSA Lippe sind ehrenamtlich tätig.

Frank Kogelnik