Am Dienstagnachmittag wurden die ehrenamtlichen Kräfte in den Westring (Asemissen) zu einer ausglösten Brandmeldeanlage gerufen.
In einem Chemischen Betrieb kam es im Bereich der Produktion zu einer Staubentwicklung, wodurch die Brandmeldeanlage ausgelöst hat. Nach einer ersten Erkundung wurde dann festgestellt, dass die Staubentwicklung durch eine chemische Reaktion ausgelöst wurde. Umgehend wurde das Alarmstichwort auf ABC 2 erhöht. Während weitere Kräfte auf dem Weg zur Einsatzstelle waren, lief vor Ort die Erkundung weiter. Es zeigte sich, dass in einer alkalischen Produktionsmischung, in dem auch ein chlorhaltiger Stoff enthalten war, aus bislang nicht geklärter Ursache eine chemische Reaktion ausgelöst wurde, bei der Chlorgas entstand. Die Produktionshallen waren auf ca. 500 Quadratmeter mit Chlorgas kontaminiert. Da die Reaktion nicht gestoppt werden konnte, wurde diese ausreagieren lassen. Das entstandene Chlorgas wurde mit umfangreichen Lüftungsmaßnahmen dann aus den betroffenen Hallenbereichen mittels einer Überdruckbelüftung ins Freie gedrückt. Ein Trupp unter Atemschutz hat entsprechende Messungen durchgeführt. Durch die starke Verdünnung mit Frischluft lagen die Messwerte außerhalb des Gebäudes unter den zulässigen Werten für den Arbeitsplatzgrenzwert. Somit bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung. Nachdem auch die Messwerte in den Hallen unterhalb der Grenzwerte lagen wurde die Einsatzstelle abschließend an den Betreiber übergeben.
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