15. Mot-Marsch 2009

Erstellt von Lars Koppmann |

Kein wirkliches Jubiläum aber doch schon zum 15. Mal startete die Freiwillige Feuerwehr Leopoldshöhe am Samstag, dem 31. Oktober 2009 zu einem Mot.-Marsch (Motorisierter Marsch). Beteiligt waren neben der Feuerwehr Leopoldshöhe, die Feuerwehr Bad Salzuflen, die Feuerwehr Lage, die Feuerwehr Oerlinghausen und das Deutsche Rote Kreuz aus Leopoldshöhe mit insgesamt 24 Fahrzeugen. Ziel war die Feuerwache Warburg im Kreis Höxter. Geübt werden sollte die Orientierung in fremden Gebieten, das Fahren im geschlossenen Verband, die allgemeine Fahrer- und die Funkausbildung.

Start war morgens nach einem ausgiebigen Frühstück in Leopoldshöhe, die Teams der teilnehmenden Wehren Leopoldshöhe, Lage, Schötmar/Werl-Aspe, Holzhausen, Hagen, Kachtenhausen, Heiden, Pottenhausen, Oerlinghausen, und des DRK Leopoldshöhe, schwärmten mit insgesamt 24 Fahrzeugen aus. Vorausgegangen war schon ein theoretischer Unterrichtsabend und eine kurze Einweisung vor der Abfahrt.

Der erste Teil der „Auto Rallye für Feuerwehrfahrzeuge“ bestand aus einer Art Orientierungsfahrt. Auf dem Weg zum Ziel, der Feuerwache Warburg sollte jede Gruppe möglichst 17 vorgegebene Orte anfahren, an denen unterschiedliche Aufgaben zu lösen waren. So galt es beispielsweise in Eissen herauszufinden wie viele Eingangstüren die dortige Kirche besitzt oder in Körbecke „Wie heißt der Sportverein von Körbecke und wann wurde er gegründet?“. Außerdem mussten neben allgemeinen Fragen, einem Fahrschulbogen und Sudoku noch eine Kreativ Aufgabe erledigt werden. Es galt unterwegs einen HEXENBESEN zu bauen und den am Abend eindrucksvoll zu präsentieren. Den Weg zu den einzelnen Zielen mussten die Fahrzeugbesatzungen selber bestimmen. Für jede richtig beantwortete Frage gab es Punkte. Konnten nicht alle Orte angefahren werden, weil die Zeit fehlte, gab es entsprechend weniger Punkte. Wichtig war, dass alle Fahrzeuge um 11.00 Uhr das Zwischenziel, die Feuerwache Warburg, erreichten. Ausbildungsziel bei diesem ersten Teil des Mot.-Marsches war die Orientierung in fremden Gelände und die Fahrpraxis für die Fahrer.

An der Feuerwache Warburg gab es für alle Beteiligten ein Frühstück, außerdem bestand Gelegenheit zur Besichtigung und zum Erfahrungsaustausch in der Feuerwache. Bei einem gemeinsamen Gruppenfoto bedankte sich der Organisator des Marsches Brandoberinspektor Uwe Mäscher beim Wehrleiter der Feuerwehr Warburg STBI Dipl.-Ing. Detlef Menne und Kreisjugendwart Heinrich Mantel für die Gastfreundschaft und überreichte einen Erinnerungsteller der Gemeinde Leopoldshöhe.

Nach der Marscheinweisung der Fahrer und Gruppenführer durch den Führer des Marschverbandes BOI Uwe Mäscher, setzten sich die Fahrzeuge um 13.00 Uhr zum zweiten Teil des Mot.-Marsches in Bewegung. Die Fahrt ging im geschlossenen Verband durchs Stadtgebiet von Warburg, über die Bundesstraßen 7 und 252, die Autobahnen 44 und 33 bis zur Abfahrt Oerlinghausen zurück nach Leopoldshöhe. Im Stadtgebiet von Warburg wurde der Marsch von örtlichen Lotsenfahrzeugen begleitet, die zu gegebener Zeit die Ampelkreuzungen sicherten. Alle Fahrzeuge (24) waren mit Flaggen und blauem Blinklicht gekennzeichnet und galten deswegen verkehrsrechtlich als ein Fahrzeug. So dürfen beispielsweise alle Fahrzeuge einer Kolonne eine Ampelkreuzung auch bei rotem Ampelsignal passieren, sofern das erste Fahrzeug die Ampel bei Grün passiert hat. Von diesem Recht haben wir aber nur bedingt gebrauch gemacht um Unfälle zu vermeiden, da nicht bei allen Verkehrsteilnehmern die Kolonne als „ein Fahrzeug“ gesehen wird – dafür nochmal ein herzliches Dankeschön an die Warburger Feuerwehr. Das Ausbildungsziel des zweiten Teil des Mot.-Marsches bestand in der Fahrerausbildung, der Verbesserung der Kommunikation und der Verlegung von einer Vielzahl von Einsatzkräften. Führerscheinneulinge der Feuerwehr konnten zum Teil zum ersten Mal ihre Kenntnisse auf älteren Fahrzeugen unter der Anleitung von erfahrenen Feuerwehrkameraden erweitern.

Ankunft des Verbandes war um 15.00 Uhr an der Feuerwache in Leopoldshöhe.

Der Tag selber klang dann mit einem gemütlichen Essen am Abend aus, bei dem auch noch die Sieger der Rallye gekürt wurden:

Das Siegerfahrzeug kam in diesem Jahr aus Leopoldshöhe und bestand aus einer reinen Damenbesatzung. Uwe Mäscher überreichte den Pokal an die Gruppenführerin des Fahrzeugs Unterbrandmeisterin Andrea Golücke. Der zweite Platz ging an den Mannschafts-Transportwagen aus Lage-Hagen. Den dritten Platz belegte der MTW aus Bad Salzuflen.

Uwe Mäscher bedankte sich abschließend bei allen Beteiligten für die Teilnahme und für die Hilfe bei der Vorbereitung und Durchführung. Ein besonderer Dank ging an die „Küchen-Crew“ für die reichhaltige Bewirtung.

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